Was die Arbeit von PiK auszeichnet

...Kundenorientierung

Kunden im Pflegekinderwesen sind die Pflegekinder, die Pflegefamilie (auch Geschwisterkinder), das Jugendamt mit allen Diensten, die Herkunftsfamilie sowie alle anderen beteiligten Institutionen. Der Bedarf dieser Gruppen, ihre Wünsche und Ziele bestimmen wesentlich die Arbeitsinhalte und Angebote von PiK:

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  • Die Pflegefamilie wird sorgfältig ausgewählt, vorbereitet und begleitet, mindestens zweimonatlich wird der Kontakt zu der Familie aktiv gesucht.
  • Regelmäßige Gruppenangebote, die Fortbildungen, Supervision und andere Angebote (z.B. Teilnahme an der Lernpartnerschaft) werden für die Pflegeeltern ausgerichtet und begleitet.
  • Den Pflegekindern wird mindestens einmal vierteljährlich ein persönlicher Kontakt angeboten, bei dem sie ihre Wünsche an den PiK- Pflegekinderdienst herantragen können, z.B. Ferienreisen oder Kontakte zu anderen Pflegekindern.
  • Die Herkunftsfamilie erhält die Unterstützung zur Gestaltung der Kontakte mit ihrem Kind und der Pflegefamilie, die sie wünscht und benötigt.
  • Mit dem Jugendamt gibt es durch enge Kooperation die Möglichkeit, gemeinsame Ziele und Vorgehensweisen zu erarbeiten, sowie verbindliche Absprachen zu treffen.
  • Alle beteiligten Institutionen werden vom Pflegekinderdienst mit einbezogen, um die Arbeit aufeinander abzustimmen und Transparenz zu gewährleisten.

...Zielorientierung

In der Hilfeplanung und in der Beratung ist die Definition von Zielen der Dreh- und Angelpunkt der Hilfen für Kinder und Jugendliche und deren Herkunfts- und Pflegefamilien. Alle familiär Beteiligten haben Ziele, auch die Mitarbeiter/-innen im Jugendamt und die des PiK- Pflegekinderdienstes, damit das Kind / der Jugendliche ein ihm angenehmes Zuhause und eine gute Förderung erhält. Es ist notwendig, diese Ziele und Vorstellungen transparent zu machen, damit es zu realistischen Zielvereinbarungen kommen kann (siehe Hilfeplanung).

Die Gesprächsinhalte der regelmäßigen Kontakte reflektieren die Ziele ebenso wie die konkreten Angebote an die Familie.

Ziele machen Überprüfbarkeit, Evaluation und Verbesserung der Arbeit möglich.

...Fachliche Leitideen zum Bereich Pflegekinder und -familien sowie deren Herkunftsfamilien:

  • Fortlaufende Förderung und Pflege der wechselseitigen Akzeptanz von Pflegefamilien und Herkunftsfamilien

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  • Passgenauigkeit im Vermittlungsprozess von Pflegekindern, das heißt: sorgfältige Beachtung von individuellen Ressourcen, Bedarfslagen und Wünschen von Pflegefamilien und Pflegekindern
  • Entschärfung oder Vermeidung von Loyalitätskonflikten für das Kind

  • Professionalisierung und stetige Weiterqualifizierung von Pflegefamilien mit dem Ziel, ein stärkeres fachliches Selbstverständnis zu erreichen

  • Verbesserung der gesellschaftlichen Wertschätzung von Pflegefamilien

  • Einsatz von Qualitätsentwicklung zur kontinuierlichen Verbesserung und Weiterentwicklung

  • Ausbau des berlinweiten Netzwerkes im Pflegekinderwesen (Qualitätsentwicklung, Qualifizierung und Werbung)